Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Frechen

  • 09.08.1900 Gründung der freiwilligen Gemeindefeuerwehr der Bürgermeisterei Frechen.18 Männer versammelten sich in der Gaststätte "Zur Krone" auf der Hüchelnerstraße, die aus ihren Reihen den Schreinermeister Heinrich Porschen zum Hauptmann der Wehr und den Bezirksschornsteinfegermeister Josef Hürtgen zum Stellvertreter wählten.Zu den Gründungsmitgliedern gehörten ferner Jakob Deckstein, Jakob Firmenich, Reiner Köllen, Paul Droßart, Peter Zieskoven, Hermann Rosenbaum, Georg Kern, Adam Boßhammer, Heinrich Porschen jun. und Bürgermeister Keimes. Nicht anwesend waren bei der Gründungsversammlung die Mitglieder Anton Ostwald und Jakob Lövenich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Gerätehaus von 1902 - 1929 in der Hauptstrasse, dort wo sich heute die Rathauspassage befindet.

  • Im Jahr 1905 trat der damalige 1. Hauptmann der Freiwilligen Gemeinde Feuerwehr, Heinrich Porschen, zurück. Er stellte im übrigen bis dahin den Mannschaftswagen und das hierfür notwendige Pferdegespann. Neuer Hauptmann wurde Josef Hürtgen. Sein Stellvertreter und zweiter Hauptmann wurde Metzgermeister Jakob Firmenich.
  • Am 30.11.1906 erließ der Oberpräsident der Rheinprovinz (damals gleichzusetzen mit einem heutigen Bundesland - die Provinz ging grob dargestellt von Köln bis Koblenz und Trier) eine Feuerpolizeiverordnung, wonach jede Stadt oder Landgemeinde eine Pflicht- oder eine Freiwillige Feuerwehr einzurichten habe. Nach dieser Verordnung wurde die Feuerwehr Frechen als Bestandteil der öffentlichen Einrichtungen der Gemeinde Frechen, Bachem und Buschbell und bei Ausübung des Feuerwehrdienstes als ausführendes Organ der Polizeibehörde anerkannt.
  • Im Jahr 1908 genehmigte der Bürgermeisterrat den Antrag des Vorstandes der Wehr, diese auf 45 - 50 Mann zu vergrößern und einen zweiten Löschzug für den Stadtkern zu bilden.
  • Am 05.08.1910 wurde die Aufstellung eines Spielmannzuges beschlossen.
  • Im Jahr 1914 übernahm der damalige Gemeindesekretär Josef Coßmann als OBM die Wehrführung. An seiner Seite stand OBM Wienand Hoff.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Steigerturm auf dem Schulhof. Er wurde auch nach dem Umzug in die neue Wache 1929 noch genutzt.

  • Im Jahr 1928 wurde nach einer änderung der Satzung ein dritter Löschzug aufgestellt, um die Schlagkraft der Wehr zu erhöhen. Gleichzeitig wurde Wehrleiter Josef Coßmann zum Branddirektor und Wienand Hoff mit dem Titel des OBM zum Stellvertreter gewählt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neue Wache in der Schützenstraße 1929.

  • Anfang der 30er Jahre gab es große Veränderungen innerhalb der Feuerwehren in Deutschland. Dies betraf auch die Feuerwehr Frechen. Die Steiger- und Hydrantenkompanien wurden aufgelöst und der Einheitsfeuerwehrmann geboren, der nun alle Funktionen übernehmen musste. Dies war natürlich für die einst so stolzen Steiger eine Erniedrigung, aber für die Gesamtentwicklung der Feuerwehr von besonderer Bedeutung. Die Löschgruppe, bestehend aus Führer und acht Mann - dem Maschinisten, dem Melder und den aus jeweils zwei Mann bestehenden Angriffstrupp, Schlauchtrupp und Wassertrupps, wurden gebildet. An diesem System hat sich bis heute nichts geändert.

 

  • 26.02.1934 Auflösung und Neugründung der Wehr als freiwillige Gemeindefeuerwehr Frechen e.V..

 

 

 

 

 

Erweiterung der Wache 1938 auf dem Gelände der Schützenstraße, nachdem es durch Erweiterungen des Fuhrparks zu Eng geworden war.

  • 1941 erkrankte der Wehrführer so stark, das sein im Dezember 1935 ernannte Stellvertreter Theodor Badorf die Einsatzgeschicke der Wehr in die Hand nahm.

 

  • März 1943 wurde der längjährige Wehrführer Josef Coßmann zu Grabe getragen. Theodor Badorf wurde zum endgültig zum Wehrführer erklärt.

 

  • Am 02.03.1943 wurden die Feuerwehrfahrzeuge aus Frechen über den Rhein nach Westfalen beordert, so dass nur eine Tragkraftspritze zurück blieb, vom Feuerschutz konnte keine Rede mehr sein. Es ist heute nicht mehr feststellbar, von wem diese Aktion eingeleitet wurde, ob vom Kreisbrandmeister Starke, der nachher sagte, er habe dies nicht veranlasst, oder von der NSDAP. Es ist wahrscheinlich, dass Letztere die Fahrzeuge wegbeorderte, da sämtliche Führungsspitzen der Partei mit den Fahrzeugen aus Frechen verschwanden. Beim Artilleriebeschuss in den letzten Kriegstagen wurde die Feuerwehr getroffen und zu 60 Prozent zerstört.

Neuaufbau und Neuorganisation

Unter größten Schwierigkeiten wurde ein Neuaufbau begonnen. Aus einem riesigen Schuttberg, den die Amerikaner auf der Feuerwache zusammengeschoben hatten, suchten sich die noch daheimgebliebenen Jugendfeuerwehrleute unter der Leitung von Franz Gladbach, der nach dem Einzug von Theodor Badorf zum Militär die Wehrleitung übernommen hatte, Strahlrohre, Standrohre und brauchbare Schläuche heraus - halt alles, was noch irgendwie brauchbar war. Im Einsatzfall wurde dann diese Ausrüstung auf ein Tempodreirad geladen und zur Einsatzstelle gebracht. Diese Fahrzeug diente auch gleichzeitig als Rettungswagen für Frechen.

 

  • Im Juni 1945 kehrten die Frechener Feuerwehrfahrzeuge zurück. Diese Aktion ist vor allem dem damaligen Fahrmeister Schuh zu verdanken, der die Fahrzeuge in Westfalen aufspürte. In einem Feuerwehrlagebericht heißt es dann schon "Ende 1945 sei das Gerätehaus in guter Verfassung, aber die Meldeanlage sei durch Kriegseinwirkungen zerstört. Es sind 3 hauptamtliche und 32 freiwillige Feuerwehrleute da."

 

  • Am 14.11.1948 wurde Theodor Badorf nach seiner Gefangenschaft wieder zum Wehrleiter gewählt. Franz Gladbach, der sich in den ersten Nachkriegsjahren große Verdienste um den Wiederaufbau der Feuerwehr erwarb, wurde sein Stellvertreter.

 

  • Am 19.08.1950 feierte die Wehr ihr 50 jähriges Bestehen im Schützenhaus in einem kleinen, aber gemütlichen Rahmen. 

 

  • Im Jahr 1958 wird erstmals ein Ausflug durchgeführt, der die Wehrmänner und Frauen ins Bergische Land führte. Der von Brandmeister Höschler und seiner Frau organisierte Ausflug fand soviel Anklang, dass er von dem Zeitpunkt an bis in die heutige Zeit durchgeführt wird.

 

  • Im Jahr 1962 trat der langjährige Wehrleiter Theodor Badorf zurück.  Zu seinem Nachfolger wurde Heinrich Höschler gewählt.

 

  • Im Jahr 1966 trat Höschler als Wehrleiter zurück, an dessen Stelle Heinrich Rausch die Wehrleitung übernahm.Rauschs erste Amtshandlung war die Gründung einer Jugendwehr, aus deren Reihen die aktive Wehr bis heute den größten Teil des Nachwuchses rekrutiert. Eine damals weitblickende Entscheidung, die den Altersdurchschnitt der Wehr drastisch senkte. Dies half auch, das Nachwuchsproblem in den Griff zu bekommen.   

 

  • Am 01.06.1973 gab es eine große organisatorische und personelle Umstellung bei der Frechener Feuerwehr. Bestand bis zu diesem Zeitpunkt eine Fahrbereitschaft für den Krankentransport und Rettungsdienst, der aus städtischen Bediensteten und freiwilligen Feuerwehrleute bestand, die sich im wöchentlich Wechsel ablösten wurde an diesem Tag die hauptamtliche Wache vorgestellt. Diese Wache übernahm den Rettungs- und Krankentransport und einen Teil des Feuerschutzes.   

 

  • Das Jahr 1975 brachte zwei besondere Ereignisse: Zum einen die "Kommunale Neugliederung", die der Feuerwehr Frechen eine weitere organisatorische Änderung brachte. War man seit dem Krieg nur ein Löschzug gewesen, den die Gruppen Buschbell und Bachem existierten nach heutigem Wissen seit diesem Zeitpunkt nicht mehr, so kam jetzt der Löschzug Habbelrath mit den Eingemeindungen hinzu.In großem Rahmen wurde das 75-jährige Bestehen der Wehr gefeiert. Am Samstag den 11. Oktober, war aus diesem Anlass auf dem Frechener Marktplatz eine große Fahrzeugausstellung aufgefahren worden, um dem Bürger Einblicke in die Fahrzeugtechnik zu geben. Am Abend fand ein Festkommers im Schützenhaus statt. Am Sonntag schloss sich ein Gottesdienst für die verstorbenen und gefallenen Wehrkameraden in St. Audomar an, wo anschließend eine Kranzniederlegung stattfand. Den Abschluss der Festtage war eine interne Feier, wo in geselliger Runde die Kameradschaft gepflegt und über die verflossenen Jahre diskutiert wurde.

 

  • Im September 1982 trafen sich zum zweiten Mal die Feuerwehren des Kreises in Frechen zum Kreisfeuerwehrtag, um eindrucksvoll Ihr Können unter Beweis zu stellen. Die Zeitungen schrieben von einem "Fest in rot und blau". Im Stadion "An den sieben Bäumen" hatten die Jugendfeuerwehren des Erftkreises ihre Zelte aufgeschlagen, wo für 3 Tage 500 Jugendliche betreut wurden.

 

  • Das Jahr 1983, das wohl die schwärzeste Stunde und die grauenvollsten Einsätze seit dem Krieg bringen sollte. Im März 1983 plante man schon die Überraschung für den Polterabend des Kameraden Christian Mörs. Bis zum 22. März. Einsatz im Kindergarten St. Anna Haus, Dachstuhlbrand, die Kinder sind im Haus, Christian arbeitet nebenan im Bauhof und entdeckt die Rauchschwaden, läuft zum Kindergarten und beginnt mit der Evakuierung der Kinder und Nonnen, bis  ihn seine Kameraden unterstützen. Nach der mühsamen, aber erfolgreichen Rettung der Kinder und der Brandbekämpfung berichtet Christian über Übelkeit und wird vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Von dort aus kommt einige Zeit später die Nachricht, dass Christian verstorben sei. Lähmendes Entsetzen macht sich breit. Der 23-jährige ist an einem Herzinfarkt verstorben. Am Grab spielten sich ergreifende Szenen ab, die man mit Worten :"Ich hatte einen Kameraden" zusammen fassen kann.  Christian ist bei allen, die ihn kannten, unvergessen. Dies war der Anfang von einer Serie von Einsätzen. die den Kreisbrandmeister beim Jahresabschluss veranlassten zu sagen: " Männer, Ihr seid in diesem Jahr über euch hinausgewachsen und habt bewiesen, wie gut die Wehr geschult ist."

 

  • Im Jahr 1990 wurde das neunzigjährige Bestehen der Feuerwehr Frechen gefeiert - gemeinsam mit der Bevölkerung im Rahmen eines Kreisfeuerwehrtages auf dem "Roten Platz". Der Festtag wurde abgerundet durch eine Fotoausstellung im Rathaus und eine Oldtimershow. Die Jugendfeuerwehren des Kreises trafen sich zu einem Zeltlager im "Stadion an den sieben Bäumen". Eine Gruppe der Partnerstadt Kapfenberg nahm an den Leistungswettbewerben teil und errang prompt den ersten Platz. Als Dank an die Mannschaft unternahm man erstmals einen mehrtägigen Ausflug, der nach Rothenburg/Tauber führte.. Ende August 1991 wurde der stellvertretende Wehrführer und Leiter der hauptamtlichen Kräfte, Karl Dentz, nach Erreichen der Altersgrenze in den Ruhestand versetzt. Sein Nachfolger wurde Brandamtmann Harald Band, der bei der Anhörung zum stellvertretenden Stadtbrandmeister, die Wehr hinter sich vereinen konnte.

 

  • 1992 brachte die Stadt vier Millionen Mark für den Feuerschutz auf. Ein Fahrzeug wurde erstmals ohne Landeszuschüsse angeschafft, die Feuerwache war im Bau. Rat und Verwaltung hatten ihr Versprechen in die Tat umgesetzt, den Nachholbedarf aufzuholen. Wobei die eingesetzten Gelder zum Schutz der Bevölkerung dienten und "keine Spielzeuge für die Feuerwehr seien", wie der Stadtbrandmeister Jahre zuvor bei einer Ratssitzung sagte.

 

  • 1993 konnte man auf 20-jähriges Bestehen des Notarztdienstes in Frechen zurückblicken, was mit einer Ausstellung und Vorführung auf dem "Roten Platz" gebührend gefeiert wurde. Im Mittelpunkt standen die Notärzte der ersten Stunde: Dr. Karlhans Körbel, Dr. Abbas Ziai und Dr. Dieter Glanschneider, die den Notarztdienst vor Eröffnung des neuen Krankenhauses im Jahr 1973 ermöglichten. Sie ließen sich damals von ihren Praxen abholen und zum Einsatzort fahren.

 

  • Der erste Vorentwurf einer "Alarm- und Ausrückeordnung" wurde ausgearbeitet und der Wehr vorgestellt, sowie probehalber in Dienst gesetzt. Diese "Alarm- und Ausrückeordnung" sagt dem Zentralisten, was er nach einem Stichwort hin bei einem Einsatz zu alarmieren hat und welche Fahrzeuge mindestens ausrücken. Dies Ausrückeordnung ist heute mit einigen Anpassungen und Nachbesserungen nicht mehr aus dem Einsatzgeschehen wegzudenken und hilft den Einsatzleitern und Zentralisten bei der Einsatzabwicklung immens.  Toni Rausch, der nach dem tragischen Tod seines Vaters im Jahr 1987 das Amt als Wehrführer übernah, ließ sich von seiner Funktion beurlauben. Es war ihm nicht mehr möglich, das Ehrenamt des Stadtbrandmeisters mit seinem Beruf zu vereinen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Übergabe der erweiterten Wache 1994.

  • Im Jahr 1995 wurde der Kommissarische Wehrführer Brandinspektor Harald Band neuer Wehrführer.

 

  • Das Prädikat "Kinderfreundlich" bekam die Frechener Wehr im Juni 1995 vom Landschaftsverband überreicht. Und zwar für die "Teddybärenaktion". Die Frechener Wehr sammelte bei Frechener Geschäftsleute Geld, um davon Teddybären anzuschaffen. Diese Bären werden seitdem im Rettungswagen an verunfallte Kinder verteilt, was doch sehr schnell zu einer Beruhigung der Kleinern führt.

 

  • Umbau und Erweiterung der Wache durch Eigenleistung vom Löschzug Frechen. Die Stadt musste dafür nur die Materialkosten aufbringen. Die Errichtung der Umkleiden und Duschen für Frauen, der Bau einer Küche, eines Raumes und entsprechender Sozialräume machte es jedoch erstmals erforderlich, den Altbau von 1938 bis auf einige Mauerteile einzureißen und wieder neu zu errichten.
  • Im Jahr 1996 wurde Mathias Hartl zum stellvertretenden Wehrführer ernannt. Die Löschzugführung in Frechen wurde in ihren Ämtern bestätigt.

 

  • Ein neues Betätigungsfeld oder er bekannte bedarf zur Notfall-Betreuung und Notfallseelsorge konnte Ende des Jahres mit dem evangelischen Seelsorger Bernd Stollenwerk gedeckt werden, der sich für diesen Dienst bereit erklärte. Stollenwerk übernahm nicht nur die Betreuung von Hinterbliebenen und Feuerwehrmännern nach schweren Einsätzen, er versieht seit dieser Zeit auch den aktiven Einsatzdienst in der Wehr.

 

  • Im Frühjahr 1999 gründete die Mannschaft den Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Frechen Löschzug Frechen e.V. Erster Vorsitzender wurde Löschzugführer Frank Wershoven. Mit dem e.V. hat man nun die Möglichkeit, fördernde Mitglieder aufzunehmen.

 

  • Im Herbst fuhr die erste aktive Feuerwehrfrau Frechens ihren ersten Einsatz 99 Jahre nach der Gründung der Wehr ist auch hier die Gleichberechtigung eingekehrt. Ob sich das unsere Gründungsväter jemals haben vorstellen können?

Eine bis zu diesem Zeitpunkt noch nie bei einer Feuerwehr im Rhein-Erft-Kreis stattgefundene Aktion macht seine Runde. Für umgerechnet rund 1.200.000,- Euro wurde die Feuerwehr Frechen schlagartig modernisiert, um dem derzeitigen Stand der Brand- und Gefahrenabwehr gerecht zu werden. Gleich drei neue Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeuge HLF 20/16 auf einem Fahrgestell von MB Atego 1628 / 38,6 mit einem Aufbau der Firma Lentner, nahmen im Juni 2006 ihren Dienst bei der Frechener Feuerwehr auf. Das erste Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug HLF 20/16 wurde der hauptamtlichen Wache zugeteilt, die damit ihr Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 aus dem Jahre 1991 ersetzten, was wenige Monate zuvor seinen Dienst auf Grund von nicht mehr reparierbaren technischen Mängel selbst quittiert hatte. Das zweite Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug HLF 20/16 ging an den Löschzug Frechen, die damit einen Rüstwagen RW 2 aus dem Jahre 1982 und den Abrollcontainer mit Rüstmaterial AB-Rüst aus dem Jahre 1992, der im Laufe seiner Dienstzeit nur ganz selten zum Einsatz kam und zur Feuerwehr Pulheim, Löschzug Stommeln umgesetzt wurde, ersetzten und das dritte Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug HLF 20/16 ging an den Löschzug Habbelrath, die damit ein Löschgruppenfahrzeug mit eingeschobener Tragkraftspritze LF 16/TS aus dem Jahre 1987 ersetzten, welches an den Löschzug Elsdorf abgegeben wurde. Eingebaut ist in diesen Fahrzeugen eine Godiva-FPN 10-3000 und es werden jeweils 2000 l Wasser mitgeführt. Die beiden Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeuge HLF 20/16 der Löschzuge Frechen und Habbelrath sind bis auf wenige kleine Ausnahmen identisch, während sich das Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug HLF 20/16 der hauptamtlichen Wache durch gravierende Änderungen von den andern beiden unterscheidet. Es besitzt unter anderem eine Zugvorrichtung (Rotzler TR 030/5, 50 Kn) und auf Grund der eingeschränkten Platzverhältnisse keine Haspel am Heck.

Fortzetzung folgt...

 

Quellennachweis:
100 Jahre Feuerwehr Frechen 1900-2000

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